Verteilerkonferenz: „Wirtschaft pro Schule“ bringt Schulen und Unternehmen zusammen

Verteilerkonferenz: „Wirtschaft pro Schule“ bringt Schulen und Unternehmen zusammen

23 Feb 2026

Rhein-Kreis Neuss - Seit mehr als 20 Jahren findet die Verteilerkonferenz der Initiative „Wirtschaft pro Schule" auf Gut Gnadental in Neuss statt. Auch jetzt kamen dort wieder 45 Vertreterinnen und Vertreter von Schulen und Unternehmen zusammen. Organisiert wird die Verteilerkonferenz von der Kommunalen Koordinierung Rhein-Kreis Neuss, die die Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) im Kreis umsetzt, in enger Zusammenarbeit mit Schulen und Unternehmen.

„Wirtschaft pro Schule“ ermöglicht Schulen aller Schulformen im Rhein-Kreis Neuss und in angrenzenden Regionen, konkrete Schulbesuchstermine mit Ausbildungsbetrieben aus verschiedenen Branchen zu vereinbaren. Teilnehmende Schulen laden im Rahmen des Schulhalbjahres Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen für zwei Schulstunden ein, um Berufsbilder, Tätigkeitsbereiche, Zugangsvoraussetzungen sowie Bewerbungsverfahren praxisnah vorzustellen. Bei der jetzigen Verteilerkonferenz wurden rund 140 Schulbesuchstermine von Schulen mit Unternehmen vereinbart. Zudem wurde deutlich, wie wichtig die Angebote zur Berufsorientierung, die im Zuge der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ erfolgen, sind.

Kreis-Schuldezernent Sebastian Johnen bedankte sich bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihr großes Engagement und betonte, wie wertvoll das beständig wachsende Netzwerk „Wirtschaft pro Schule“ insbesondere auch vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels, der die Wirtschaft bundesweit beschäftigt, ist. „Von ,Wirtschaft pro Schule‘ profitieren die Schülerinnen und Schüler sowie die Unternehmen gleichermaßen. Die Schülerinnen und Schüler erhalten wertvolle Unterstützung bei der Berufsorientierung. Zugleich kommen der Nachwuchs und damit die Fachkräfte von morgen und potenzielle Arbeitgeber zusammen“, erklärte Sebastian Johnen. Er bedankte sich insbesondere auch bei Jutta Zülow (Zülow AG), Gastgeberin auf Gut Gnadental und Initiatorin von „Wirtschaft pro Schule“. Sie hob hervor, dass der Erfolg der Initiative dem stetigen Engagement aller Beteiligten zu verdanken ist.

Das zdi-Netzwerk Rhein-Kreis Neuss nutzte die Gelegenheit und stellte die Berufsorientierungsangebote zur außerschulischen Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses im Kreisgebiet vor. Claudia Trampen und Melina Göbel von der Kommunalen Koordinierung betonten zudem den Mehrwert von „Wirtschaft pro Schule“ beim Aufbau nachhaltiger Kontakte. In dem Zuge verabschiedete sich Melina Göbel als bisherige Hauptverantwortliche für die Organisation der Verteilerkonferenzen und stellte ihren Nachfolger Artem Kart vor, der künftig als Ansprechpartner für „Wirtschaft pro Schule“ zur Verfügung steht.

Schulen und Unternehmen, die Interesse an einer Teilnahme an „Wirtschaft pro Schule“ haben, können sich per E-Mail an Artem Kart von der Kommunalen Koordinierungsstelle KAoA (artem.kart@rhein-kreis-neuss.de) wenden. Weitere Informationen gibt es unter www.wirtschaftproschule.de.

Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) – mit diesem Ziel organisiert Nordrhein-Westfalen landesweit den Übergang Schule-Beruf. Die Kommunalen Koordinierungen bündeln die Aktivitäten beruflicher Orientierung und gezielter Förderangebote vor Ort und koordinieren die Umsetzung in den Regionen mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union. Weitere Informationen zu KAoA gibt es unter: www.mags.nrw/uebergang-schule-beruf-startseite.

Quelle-Foto: Rhein-Kreis Neuss, Die Verteilerkonferenz der Initiative „Wirtschaft pro Schule“ fand auf Gut Gnadental in Neuss statt.

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