Infotag „Arbeiten in Deutschland!“

24 Apr 2018

Rhein-Kreis Neuss - Großen Andrang verzeichnete der Informationstag „Arbeiten in Deutschland!“ der Allianz Wiedereinstieg im Rhein-Kreis Neuss. In der Volkshochschule Neuss im RomaNEum waren die Infostände ständig umlagert von Besuchern, die sich für die berufliche Integration von Menschen mit Migrationshintergrund interessierten.

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke freute sich über die vielen Besucher und über die zahlreichen Angebote, die berufliche Perspektiven aufzeigen können. Er hob hervor: „Die Menschen, die im Rhein-Kreis Neuss dauerhaft wohnhaft bleiben, bringen viel Potenzial für unsere Gesellschaft mit. Unsere Aufgabe als Gesellschaft ist es, diesen Menschen eine lebenswerte Perspektive zu bieten, zu der auch berufliche Möglichkeiten gehören.“ Die Unternehmen-Initiative Kompass D wurde vom Kreistagsabgeordneten Johann-Andreas Werhahn präsentiert.

Ulrike Kreuels, die den Infotag als Gleichstellungsbeauftragte des Rhein-Kreises Neuss koordinierte, betonte den hohen Stellenwert des persönlichen Engagements, der sowohl bei den Arbeitswilligen als auch bei den Beratenden für die berufliche Integration notwendig sei. So stellte Angelika König, die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit, zwei positive Beispiele vor: Ramazan Öksüz, der sich über das Projekt „Bunte Pflege“ in einer Teilzeitausbildung als Altenpfleger qualifiziert hat, und Jessi Agiruman, die zunächst – ebenfallls in Teilzeit – Verkäuferin im Einzelhandel war und sich nun zur Einzelhandelskauffrau weiterqualifiziert.

Die Allianz Wiedereinstieg im Rhein-Kreis Neuss macht sich seit Jahren für den beruflichen (Wieder-)Einstieg stark. Mit dem Kommunalen Integrationszentrum des Rhein-Kreises Neuss, dem Interkulturellen Frauennetzwerk e.V. Neuss, dem Fachdienst für Integration und Migration der CaritasSozialdienste GmbH, der Diakonie und der Arbeiterwohlfahrt prüfen und entwickeln die Netzwerkmitglieder Maßnahmen, die bei der beruflichen Integration, insbesondere von Frauen und dabei auch von Geflüchteten, zielführend sind.

Foto: Rhein-Kreis Neuss

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