7. Corona-Welle mit der Variante BA.5: 49.609 Neuinfektionen in 24h - 7T-Insz: 417,2

7. Corona-Welle mit der Variante BA.5: 49.609 Neuinfektionen in 24h - 7T-Insz: 417,2

06 Aug 2022

Berlin - Das Robert Koch-Institut (RKI) verzeichnete aktuell(06.08.22) 49.609 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. Die 7-Tage-Inzidenz der Hospitalisierung in Deutschland steigt laut RKI am 06.08.22 auf 6,42 (Zahl der Krankenhauseinweisungen pro 100.000 Einwohner in 7 Tagen).
Die Reproduktionszahl(R-Wert) für Deutschland steigt am 06.08.22 auf 0,88.

Die 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen sinkt bundesweit aktuell auf 417,2(Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in 7 Tagen, Stand:06.08.22). Regional kann es dabei zu erheblichen Schwankungen kommen.

51,5 Millionen Menschen haben bislang eine oder zwei Auffrischimpfungen gegen das Coronavirus erhalten. Das entspricht ein Bevölkerungsanteil von 61,9 Prozent.

Die 7-Tages-Inzidenz des Landes Nordrhein-Westfalen sinkt nach Angaben des RKI aktuell auf 430,1(06.08.22).

7. Corona-Welle mit BA.5 schlägt hart zu

In Deutschland, in Frankreich, in Griechenland steigen derzeit die Infektionszahlen dramatisch - vor allem wegen der Omikron-Variante BA.5, die sich in Portugal schon zuvor durchgesetzt hatte. Überlastet sind die portugiesischen Krankenhäuser trotz sehr hoher Corona-Inzidenzen bisher nicht - doch es gab wieder mehr Erkrankte und auch mehr Tote - durch die Variante BA.5.

Auch in Belgien ist BA.5 inzwischen dominant. Die Variante scheint laut Experten zwar keine schwereren Formen von Covid-19 zu verursachen, aber sie schlägt dennoch hart zu. "Bei BA.2 hatten wir eine schwere Angina. Bei BA.5 ist eine Beeinträchtigung des Allgemeinzustands zu beobachten. Es ist eine echte Grippe, die einen ans Bett fesseln kann", erklärt der Epidemiologe Yves Coppieters gegenüber Sudinfo.

Mit BA.5 können sich auch komplett geimpfte Personen anstecken oder solche, die wenige Wochen zuvor bereits Corona hatten.

Christian Drosten, der Forscher der Berliner Charité, glaubt nicht mehr daran, dass wir Ende des Jahres den Eindruck haben werden, dass die Pandemie vorbei sei. Drosten hofft, dass die Ferien den Anstieg der Infektionen eindämmen, warnt aber vor dem September.

Anmerkung: Bei der Interpretation der aktuellen Fallzahlen ist zu beachten, dass es aufgrund von Wochenenden, Feiertagen und Ferien und der damit verbundenen geringeren Test- und Meldeaktivität zu einer erhöhten Untererfassung der Fälle und einem erhöhten Verzug im Meldesystem kommen kann!

Quelle-Grafik: MGB-Bundesregierung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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